lass mich ohne Richtung treiben, so wie Sommerwege sind.
Ich sing nur so lang, wie die Mohnblumen blühn,
einen Tag nur und eine Nacht
und muss mit den Liedern ins Weite ziehn,
zum Bleiben bin ich nicht gemacht.
Wieder auf dem Weg nach Süden, gestern ist schon lang vorbei;
Morgentau liegt auf den Wiesen, auf den Straßen bin ich frei;
auf dem Rücken die Gitarre, durch die Saiten streicht der Wind;
lass mich mit den Wolken treiben, so wie Sommerwege sind.
Statt eingepresst auf Papier machen Lieder nur Sinn,
wenn sie mit einem Spielmann gehn
Und hört ihr mir zu, führe ich euch dahin,
wo die Traumsonnenblumen stehn.
Wieder auf dem Weg nach Süden, gestern ist schon lang vorbei;
Morgentau liegt auf den Wiesen, auf den Straßen bin ich frei;
auf dem Rücken die Gitarre, durch die Saiten streicht der Wind;
lass mich mit den Liedern treiben, so wie Sommerwege sind.
So zieh ich dahin durch das Land und die Zeit,
vielleicht geht ihr mit mir ein Stück.
Ich mach der Herbstfrau ein Lied, denn jetzt ist ihre Zeit
und ich singe und seh nicht zurück.
Wieder auf dem Weg nach Süden, gestern ist schon lang vorbei;
Morgentau liegt auf den Wiesen, auf den Straßen bin ich frei;
auf dem Rücken die Gitarre, durch die Saiten streicht der Wind;
lass mich mit den Zeiten treiben, so wie Sommerwege sind.